Mal hört man hier was, mal stößt man auf einmal darauf und plötzlich stolpert man über einen Link und weiß erst gar nichts damit anzufangen …und so ging es uns hier auch.   

Komische phosphoreszierende Gebilde, Buntes in Form gepresst, Gebäude nachgebildet und dann auch noch auf einen Kunden zugeschnitten? Da wurde man dann doch etwas neugierig und das ist die Seite, um die es sich gerade handelt:

http://www.jellymongers.co.uk/JELLY

Bompas & Parr – eine Firma in London – die sich auf spektakuläres Food-Design spezialisiert hat! Im Grunde handelt es sich um Jelly – also Wackelpudding!  Aber es ist unglaublich, was daraus gemacht werden kann.

Man versteht sich hier auf Design und Herstellung, so dass die Formen und Kreationen schon von Kraft Foods, dem San Francisco Museum of Modern Art und zahlreichen anderen Kunden in Anspruch genommen wurden.

Aber nicht nur das Design, auch spektakuläre Essenserfahrungen kommen von hier – gepaart mit einer hohen architektonischen Messlatte und herausstechender Technologie, kann all das, was modelliert wurde auch gegessen, gerochen oder einfach nur begutachtet werden. Es ist interessant, wie sich der Geschmack durch Synästhesie, Gestaltung, Inszenierung und Vorstellung ändern kann.

Was alles damit gemacht werden kann – hier ein paar Beispiele:

MOMA in San Francisco:

Hier kreierte man einen Glow in the Dark – und das ist beeindruckend! Serviert wurde ein leuchtendes Sherry-Jelly mit Motiven rund um San Franciso … und rein architektonisch erschuf man eine begehbare Gin & Tonic Wolke – die natürlich bis zur Bar reichte.

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Oder z.B. für CBS hat man die USA mit seinen Staaten designt:

 

Auch klassisch kann es mal von statten gehen: Inspiriert durch das majestätische Dessert-Buffet zu Ehren Königin Elizabeth I in Kenilworth im Jahre 1575 kreierte man über 300 verschiedene Dessertvariationen, die stilecht im Garten á la Edwardian in Szene gesetzt wurden.

 

Spektkulär in diesem Monat: Eine Aroma-Zikkurat beim Big Chill Festival

Dieser gestufte aromatische Tempelturm beherbergt eine Reihe erriechbarer Früchte, so dass die Besucher nur durch die Gerüche an einem Tag Ihren Vitamin-Haushalt auffrischen.

Im Inneren des Konstrukts wandeln die Besucher durch einen dichten fruchtigen Nebel und rutschen über die „Slide“ wieder auf den Boden der Tatsache hinunter. Die dadurch entstehende Reibung setzt wiederum neuen „Nebel“ frei und verdichtet diese nur – ein Kreislauf, der schon auf Schlaraffenland-Ausführungen des 18. Jahrhunderts zurück zuführen ist …

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Zukünftig? Hier gibt es immer was zu tun:

Taste O Rama in der Harley Galerie. Wer schon einmal „Tempel des Todes“ gesehen hat – Indiana Jones Teil 2 – wird ab Dezember 2010 auf seine Kosten kommen. Gäste werden durch den geheimnisvollen Untergrund geführt, bevor sie den Film sehen werden und das Highlight dabei? Die Schlüsselmomente während des Filmes, können per Geschmack getestet werden – dem sogenannten Taste O Rama!.

 

Fazit:

Wenn Sie eine neue Inspiration suchen, die auch noch essbar ist, einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt, Ihr CI beim Gala-Dinner mit einbezieht … dann sind Sie hier goldrichtig!

Wir finden – Eine tolle Abwechslung!

Referenzen:

BBC; Barbican; Bloomberg; Cosmit; Courvoisier; Disney; Fairtrade; Ferrero; Fiona Leahy Design; Future Cinema; Hendrick’s Gin; Habitat; Kraft Foods; Optomen TV; Rogers Stirk Harbour + Partners; San Francisco Museum of Modern Art; Selfridges; Stella McCartney; Swissotel; Victoria and Albert Museum.

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